
Das in Wels ansässige Unternehmen hat eine Technologie entwickelt, bei der organische Abfälle aus der Lebensmittelproduktion auf Insektenfarmen von den Larven der Schwarzen Soldatenfliege verarbeitet werden.
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Das österreichische BioTech-Startup Reploid treibt den Aufbau weiterer Standorte in Deutschland voran. Die Reploid Regreen GmbH, eine Tochtergesellschaft der Reploid Group AG, plant die Übernahme eines Düngemittelwerks in Bayern. Dazu führt das Unternehmen nach eigenen Angaben derzeit fortgeschrittene Verhandlungen «mit zwei etablierten Playern». Die Entscheidung, welcher der beiden Produzenten infrage kommt, soll in den nächsten Wochen fallen.
Organische und hybrider Dünger
Das in Wels ansässige Unternehmen hat eine Technologie entwickelt, bei der organische Abfälle aus der Lebensmittelproduktion auf Insektenfarmen von den Larven der Schwarzen Soldatenfliege verarbeitet werden. So entstehen Proteine, Fette, Düngemittel und Futtermittel, die der Wertschöpfungskette zugeführt werden können. Mit dem Erwerb des Düngemittelwerks will sich Reploid Regreen industrielle Produktionskapazität für Düngemittel sichern und die vertikale Integration vorantreiben.
Geplant ist die Produktion sowohl rein organischer als auch hybrider Dünger, die organische Nährstoffträger mit mineralischen Komponenten verbinden. Bereits im März dieses Jahres hatte Reploid die ReFarmUnit in Burghausen eröffnet. Für die weitere Entwicklung steht Reploid mit der Premium Food Group (PFG) ein starker Partner zur Seite. Im August 2025 hatte die frühere Tönnies-Gruppe bekannt gegeben, sich an dem BioTech-Startup zu beteiligen und Anteile zu erwerben.