Russland erschwert Ölsaatenexporte

In Russland sollen die Exportzölle auf Sonnenblumen und Raps ab dem 9. Januar 2021 von bislang 6,5% auf 30% angehoben werden.

Die Mindestgrenze für die Abgabe ist mit  177 Franken (165 Euro) je t festgesetzt. Ein entsprechender Kabinettsbeschluss wurde am Donnerstag unterzeichnet, teilte der Moskauer Regierungspressedienst mit.

Ziele der Massnahme sind die Ausfuhren zu drosseln und somit einen Preisanstieg bei diesen Ölsaaten sowie daraus verarbeiteten Produkten einzudämmen, heisst es in der Erläuterung. Ausserdem sollen Exporteure von landwirtschaftlichen Rohgütern für Ausfuhren von Produkten mi t höherem Mehrwert motiviert werden.

Wie berichtet, hatte der russische Fachverband der Ölfrucht verarbeitenden Industrie schon im Frühjahr Massnahmen zur Einschränkung der Exporte von Sonnenblumen gefordert. Die Schätzungen für diese Kultur zur heurigen Ernte liegen zwischen 12 und 13 Mio. t gegenüber einem 2019 mit fast 15,5 Mio. t verzeichneten Rekord.

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