
Der Zuckergehalt der Rüben im Werk Aarberg hingegen blieb stabil.
Nadine Alder
In der vergangenen Woche hat das Werk Aarberg die Rüben mit stabiler Leistung verarbeitet. Dies ist erfreulich, ist doch eine kontinuierliche Verarbeitung sehr effizient. Der Gesamtabzug hat indes deutlich zugenommen, hauptsächlich aufgrund der Rüben aus der Region Jura.
Blockierte Kanäle
Diese Lieferungen enthielten überdurchschnittlich viele Steine, die in der Folge mehrfach die Bahn-Entladekanäle vollständig verstopften. Die Entladung wird dann jeweils unterbrochen, und die Kanäle werden entweder von Hand oder mithilfe eines Saugwagens geleert.

Kampagnenbericht Woche 7.
QUELLE: SCHWEIZER ZUCKER AG
Dieser hohe Fremdbesatz an Steinen verursacht erhebliche Verzögerungen, was wiederum die Kosten ansteigen lässt. Der Zuckergehalt der Rüben im Werk Aarberg hingegen blieb stabil.
Computerprobleme
In der Fabrik in Frauenfeld TG gab es in der vergangenen Woche zwei grössere Unterbrüche. Am Dienstag musste die Verarbeitung aufgrund eines defekten Kugellagers im Prozess der Vorverkalkung des Rohsaftes reduziert werden. Und am Sonntag, 1. November, war beim Computersystem des neuen Kalkturms ein Eingreifen des Herstellers erforderlich.
Beide Probleme konnten innert nützlicher Frist professionell behoben werden. Zwischen diesen beiden Produktionsrückgängen erreichte die Verarbeitung in der Thurgauer Fabrik eine Leistung von 400 Tonnen pro Stunde. Ziel ist es, diese 400 Tonnen Verarbeitungsleistung pro Stunde dauerhaft beizubehalten. Die Rübenqualität in der Ostschweiz ist weiterhin sehr gut, und der Zuckergehalt liegt bei 16,3 Prozent.