Wegen der verzögerten Rübensaaten wird die Zuckerquote kaum erfüllt werden. Wer kann, soll mehr Fläche säen.
Der harzige Frühling macht sich bemerkbar, die Aussaat der Zuckerrüben verzögert sich weiter. In gewissen Gebieten sind die Saaten beinahe abgeschlossen, in anderen Regionen konnte kaum eine Rübenpille gesät werden. Je mehr Tage verstreichen, desto geringer werden der Rübenertrag und somit auch der Zuckerertrag je Hektare ausfallen.
Aufgrund des späten Frühjahrs wird die gesamtschweizerische Zuckerquote kaum erfüllt werden. Somit sind die Aussichten sehr gut, dass individuelle Übermengen als C1-Rüben (= A-Preis) abgerechnet werden können. Die schweizerische Zuckerwirtschaft benötigt den Zucker. Eine ausreichende Versorgung der beiden Werke mit süssen Zuckerrüben sichert auch die Aussicht auf einen korrekten Rübenpreis.
All jene Rübenpflanzer, welchen ihre Fruchtfolge zusätzliche Zuckerrübenflächen erlaubt, werden dazu aufgerufen, mehr Rüben zu säen. Zu empfehlen ist das bis Anfang Mai. Saatgut kann in den beiden Zuckerfabriken noch bezogen werden.