
Vor der Weiterverarbeitung werden die Rüben gewaschen.
Renate Hodel
Am 21. September wurden die ersten konventionellen Rüben per Lastwagen in der Fabrik in Aarberg BE angeliefert, um im Silo einen Grundstock zu schaffen. Die Verarbeitung der Rüben begann am Mittwoch, 23. September. Ihr Zuckergehalt beträgt 15,3 Prozent und der Fremdbesatz 4,0 Prozent.
Die zu Beginn herausfordernde Rübenqualität aus einzelnen Westschweizer Anbaugebieten führte dazu, dass die Produktionsleistung in Aarberg nicht wie ursprünglich geplant hochgefahren werden konnte. So musste die Anfuhr gegen Ende der Woche reduziert und die Strassenanfuhr am Samstag sogar ganz ausgesetzt werden.
In Frauenfeld konnte die Bio-Kampagne pünktlich am 27. September abgeschlossen werden. Die Rüben waren von guter Qualität, und die Fabrik konnte diese konstant verarbeiten. Der Zuckergehalt betrug im Mittel 17,1 Prozent und der Fremdbesatz 4,2 Prozent. Nach dem Umstellen der Fabrik begann die konventionelle Kampagne am Montag, 28. September.
Die Erkenntnisse nach der ersten Verarbeitungswoche bestätigen die Tendenz der dritten Erhebung. So sind die Flächenerträge in beiden Regionen klar unterdurchschnittlich. Zudem führen die hohen Amino-N-Gehalte zu einer tiefen technischen Ausbeute, was die Zuckergewinnung teilweise erschwert.

Die Erkenntnisse nach der ersten Verarbeitungswoche bestätigen die Tendenz der dritten Erhebung. So sind die Flächenerträge in beiden Regionen klar unterdurchschnittlich.
Schweizer Zucker AG