Schwere Waldbrände in Italien - Bauer schwer verletzt

In der norditalienischen Provinz Udine haben Waldbrände im Kanaltal eine Fläche von 1000 Hektar vernichtet, auf Sardinien gar 7000 Hektar. Zahlreiche Brände wüten auch in der Region Latium mit der Hauptstadt Rom sowie in der süditalienischen Basilikata. Hunderte Feuerwehrleute sind im Einsatz.

sda/apa |

In der norditalienischen Provinz Udine haben Waldbrände im Kanaltal eine Fläche von 1000 Hektar vernichtet, auf Sardinien gar 7000 Hektar. Zahlreiche Brände wüten auch in der Region Latium mit der Hauptstadt Rom sowie in der süditalienischen Basilikata. Hunderte Feuerwehrleute sind im Einsatz.

Auf Sardinien wurden vier Personen verletzt. Ein 52-jähriger Landwirt, der seine 15 Kühe vor den Flammen retten wollte, erlitt Verbrennungen von 70 Prozent der Hautoberfläche, sein Zustand ist kritisch. In der Gegend von Oristano mussten rund 1000 Menschen evakuiert werden, darunter die Bewohner eines Altersheims. 

Obwohl für das Verursachen von Waldbränden vier bis zehn Jahre Gefängnis drohen, werden viele Feuer nach wie vor absichtlich gelegt. Vor allem in Süditalien wolle man dadurch die staatliche Aufforstung erzwingen, berichteten Zeitungen.

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