Sommerackerbohnen früh säen – auch bei gefrorenem Boden

Schon bald steht die Saat der Sommerackerbohnen an. Die Kultur ist eine willkommene Abwechslung für die Biofruchtfolge. Sie benötigt keine Düngung, durchwurzelt den Boden gut und hinterlässt einen sehr guten Vorfruchtwert. Dies auch wegen der guten Stickstofffixierung.

Adrian Lustenberger, Fibl |

Die Körnerleguminose keimt bereits bei 2 bis 3 Grad, die gekeimten Pflanzen sind frosthart bis –5 Grad. Die Aussaat kann bis Anfang April durchgeführt werden, idealerweise erfolgt sie aber frühzeitig ab Mitte Februar, damit die Pflanzen besser entwickelt in die Sommertrockenheit kommen. Die Schwierigkeiten liegen auch hier wieder beim Wetter. Ein nasser Boden lässt eine frühe Saat oft nicht zu; wenn dann zur Blüte wenig Wasser zur Verfügung steht, kann dies den Ertrag deutlich reduzieren.

Für eine frühe Bodenbearbeitung im Jahr kann man Minustemperaturen nutzen. Dabei ist zu beachten, dass der Unterboden genügend abgetrocknet und der Oberboden so gefroren ist, dass der Traktor spurlos getragen wird. Zudem ist die Aussaat auf teilweise noch gefrorenem Boden möglich.

Weiter sollte bei der Sortenwahl auf frühreife Sorten geachtet werden. Bei Versuchen zeigte sich, dass ein früher Blühbeginn den Ertrag positiv beeinflusst. Mit diesen Massnahmen werden Risiken abgeschwächt, der Boden wird geschont, und der Ertrag wie auch die Stickstoffbindung werden verbessert.

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