Tiefe Zuckergehalte wie 2013

Die Rüben sind in den letzten Wochen nur wenig gewachsen. Die dritte Proberodung zeigt einen täglichen Ertragszuwachs von rund 600 Kilo pro Hektare. Trotz Trockenheit enttäuschen auch die Zuckergehalte.

Peter Imhof, Schweizer Zucker AG |

Die Rüben sind in den letzten Wochen nur wenig gewachsen. Die dritte Proberodung zeigt einen täglichen Ertragszuwachs von rund 600 Kilo pro Hektare. Trotz Trockenheit enttäuschen auch die Zuckergehalte.

Ähnlich wie im Vorjahr fielen in den vier Wochen seit der letzten Proberodung nur geringe Niederschläge, mehrheitlich zudem erst vor wenigen Tagen. Mit etwa 600 Kilo pro Hektare war dementsprechend der tägliche Ertragszuwachs unterdurchschnittlich. Die gemessenen Erträge von 70,3t/ha in der West- und 80,7t in der Ostschweiz liegen somit deutlich unter dem 5-Jahres-Durchschnitt. Auffallend ist zudem die grosse Ertragsdifferenz zwischen den Regionen, die sich bereits in den vorgängigen Proberodungen abzeichnete.

Trotz der Trockenheit sind die Zuckergehalte nicht entsprechend angestiegen. Die Gründe dafür dürften einerseits in den Niederschlägen, die erst kürzlich gefallen sind, und andererseits bei den  Blattflecken, die sich stark ausgebreitet haben, zu suchen sein. Die Werte von 16,4 Prozent in der West- und 17,1 Prozent in der Ostschweiz sind gleichauf mit denjenigen von 2013.

Sowohl die Unterschiede zwischen den Regionen als auch zwischen den einzelnen Probestandorten sind beträchtlich. Die demnächst beginnende Ernte wird zeigen, ob die Probefelder repräsentativ sind und der durchschnittliche Ertrag im Bereich der Jahre 2013 und 2015 sein wird.

 

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