US-Farmer bodigen Syngenta

Schlechte Kunde für den Basler Saatgutriesen: Dieser darf im US-Bundesstaat Oregon in zwei Counties keine GV-Pflanzen mehr züchten und anbauen. Die Bevölkerung teilte die Befürchtungen der Farmer.

Schlechte Kunde für den Basler Saatgutriesen: Dieser darf im US-Bundesstaat Oregon in zwei Counties keine GV-Pflanzen mehr züchten und anbauen. Die Bevölkerung teilte die Befürchtungen der Farmer.

Der Streit zwischen den Farmern und den Agrarindustrie begann vor zwei Jahren. Syngenta hatte im südlichen Teil des Bundesstaats Oregon (Westküste) GV-Zuckerrüben kultiviert, die gegen Unkrautvernichtungsmittel resistent sind, berichtet das „St Galler Tagblatt“ in seiner Dienstagsausgabe. Die Bauern im Jackson County befürchteten, dass sich ihre Rüben mit den GV-Rüben kreuzen. Deshalb engagierten sie sich für ein Anbauverbot.

Die Agrarkonzerne Syngenta, DuPont Pioneer, Monsanto und anderen sollen mehr als 1 Million US-Dollar in eine Gegenkampagne gesteckt haben – ohne Erfolg. Die lokale Bevölkerung stimmte in einer Abstimmung für ein Anbauverbot. Unter den Stimmenden seien viele gewesen, deren Familien seit Generationen Obst und Gemüse kultivieren, erklärte Chuck Burr, Präsident der Saatguthersteller im südlichen Oregon, gegenüber der Zeitung „The Oregonian“.

Beim Bauernverband von Oregon wird das Engagement der Bauern bedauert. Deren Präsident nennt die Kampagne verleumderisch. „Eine bedauerliche Ideologie hat in Jackson County fundierte Wissenschaft und gesunden Menschenverstand besiegt“, so die eindeutigen Worte von Barry Bushue. Syngenta will sich gemäss „The Oregonian“ den Volkswillen respektieren und sich an die Gesetze halten.

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