Wegen Frost: Mieten doppelt mit Vlies decken

Laut dem neuen Kampagnenbericht der Schweizer Zucker (SZU) AG verlief die Verarbeitung im Werk im bernischen Aarberg während der Weihnachtswoche ohne grössere Zwischenfälle. Wegen der tiefen Temperaturen empfiehlt die SZU, die Rüben gut zu schützen.

sum |

Der Zuckergehalt der Rüben sei stabil geblieben und liege auf dem gleichen Niveau wie in der Vorwoche. Der Gesamtabzug hingegen sei um einen halben Punkt gesunken, heisst es weiter. Weil die Temperaturen in den nächsten Tagen laut Prognosen bis minus fünf Grad erreichen könnten, empfiehlt die SZU, die Rüben an der Miete mit einem doppelten Vlies abzudecken und damit vor Frost zu schützen.

«Wir bitten alle Pflanzerinnen und Pflanzer, nicht mehr benötigtes Vlies an Kolleginnen und Kollegen auszuleihen, deren Rüben noch nicht abtransportiert wurden», steht dazu im Kampagnenbericht. Weiter heisst es, dass gewisse Mieten, die am Frostwochenende vom 22. und 23. November gerodet worden seien, von aussen betrachtet nicht einwandfrei aussähen. «Gräbt man sich 10 bis 30 cm in die Miete, präsentieren sie sich jedoch gut», so die Schweizer Zucker AG.

Die Wiederinbetriebnahme des Werks in Frauenfeld TG ist per Anfang Januar geplant. Das, sofern die Tests mit der Alternativlösung erfolgreich verliefen, schreibt die SZU. Bisher wurden 1’341’223 Tonnen konventionelle

Kommentare (1)

Sortieren nach: Likes | Datum
  • Wale | 01.01.2026
    Wenn das Herzstück der Zuckerfabrik Frauenfeld aussteigt sollte eigentlich ein Plan B bestehen, welcher
    sofort eine weiter Führung der Verarbeitung von Zuckerrüben ermöglicht und nicht erst nach fast zwei Monaten.
    Bei der Logistik stimmt auch einiges nicht. Es kann nicht sein, dass Zuckerrüben die vor der Stilllegung der Fabrik in Frauenfeld gerodet wurden nun erst im Februar abgeholt werden und Rüben die letzte Woche geerntet wurden schon weg sind. Ich Frage mich, wer übernimmt den Mehraufwand (doppelte Flies Abdeckung usw.) und die Gewichts und Zuckerverluste der betroffenen Zuckerrübenproduzenten? Wo sind die bäuerlichen Organisationen?
    Ich wünsche ein Gutes 2026 und hoffe, dass aus diesem Schlamassel die Verantwortlichen die Lehre ziehen,
    dass der Anbau und die Verarbeitung der Zuckerrüben weiter in der Schweiz gemacht wird.
×

Schreibe einen Kommentar

Kommentar ist erforderlich!

Google Captcha ist erforderlich!

You have reached the limit for comments!

Das Wetter heute in

Lesershop

Hier gehts zum Lesershop

Umfrage

Milchkrise: Machen die Verbände genug?

63.9 % Nein
14.3 % Ja, guter Einsatz
3.6 % Weiss nicht
18.2 % Es könnte mehr sein

Teilnehmer insgesamt 363

Zur aktuellen Umfrage

Bekanntschaften

Suchen Sie Kollegen und Kolleginnen für Freizeit und Hobbies? Oder eine Lebenspartnerin oder einen Lebenspartner?