Wegen Starkregen – Kartoffelernte unterbrochen

Der österreichische Speisekartoffelmarkt fällt von einem Extrem ins andere. Erschwerten hohe Tagestemperaturen und ausgetrocknete Böden noch in den letzten Wochen die Erntearbeiten, so kämpft nun die Landwirtschaft vielerorts mit Rekordniederschlägen und Überschwemmungen. 

aiz |

In Ostösterreich hat es in den letzten Tagen verbreitet mehr als 200 Liter/m2 geregnet. In St. Pölten und dem Tullnerfeld sogar 350 Liter/m2 und mehr. Die Rodearbeiten mussten deshalb österreichweit eingestellt werden, wie das Agrarische Informationszentrum aiz berichtet.

In Ostösterreich dürften diese auch nicht allzu bald wiederaufgenommen werden können, wobei hier noch rund ein Drittel der Kartoffelfelder abgeerntet werden müssen. In Westösterreich dürften sich noch zwei Drittel der Speisekartoffeln auf dem Acker befinden. Der Schaden, der durch die Überschwemmungen verursacht wurde, lässt sich noch nicht beziffern. Momentan sind die Lagervorräte aber gut ausreichend um die Inlandsnachfrage problemlos zu bedienen.

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