Weizen: Einkommenseinbusse für Bauern

Der anhaltende Regen setzt den Getreidebauern zu: Zwischen 20 und 30 Prozent des bereits geernteten Weizens ist von schlechter Qualität und eignet sich nur noch für den Futtersektor. Wie die gesamte Weizenernte ausfällt, entscheidet sich in den nächsten zwei Wochen.

Der anhaltende Regen setzt den Getreidebauern zu: Zwischen 20 und 30 Prozent des bereits geernteten Weizens ist von schlechter Qualität und eignet sich nur noch für den Futtersektor. Wie die gesamte Weizenernte ausfällt, entscheidet sich in den nächsten zwei Wochen.

Über die ganze Schweiz gesehen sei etwa 30 bis 40 Prozent des Weizens bereits geerntet, sagte Olivier Sonderegger, Präsident der Branchenorganisation swiss granum, am Dienstag der Nachrichtenagentur sda.

Laut Sonderegger kommt ein so hoher Anteil an Weizen von schlechter Qualität etwa alle zehn Jahre vor. Besonders betroffen vom so genannten Weizenauswuchs seien die tief gelegenen Anbaugebiete, etwa in der Region des Genfersees.

«Es ist eine Herausforderung für die ganze Branche» und habe Einkommenseinbussen für die Bauern zur Folge, sagte Sonderegger. Die Produzenten hätten höhere Lagerkosten, weil sie den Weizen nach Qualität getrennt aufbewahren müssten.

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