
Am Standort Aarberg BE konnte die Verarbeitungsleistung in der vergangenen Woche kontinuierlich erhöht werden.
Renate Hodel
Die Bio-Verarbeitungskampagne in Frauenfeld TG ist in der letzten Woche planmässig zu Ende gegangen. Nach einer 16-stündigen Pause zur Erledigung verschiedener Wartungs- und Reinigungsarbeiten nahm die Fabrik Frauenfeld am Montag, dem 28. September, die Verarbeitung der konventionellen Zuckerrüben in Angriff. Der Zuckergehalt dieser Rüben liegt im Osten zurzeit bei 16,7 Prozent und der Erdanteil bei 5,0 Prozent.
Strasse statt Bahn
Ein technischer Defekt an der Bahnanlage in Frauenfeld führte dazu, dass ab Mittwoch, 30. September, in diesem Werk keine Züge mehr angenommen werden konnten. Entsprechend konnten die Rüben in der Folge ausschliesslich über die Strasse angeliefert werden.
Dank dem grossen Einsatz aller Beteiligten konnte die ausreichende Versorgung des Werkes trotz dieses Ereignisses jederzeit sichergestellt und der Schaden bis Sonntagmorgen behoben werden.

In der dritten Kampagnenwoche ist der Zuckergehalt in beiden Werken höher als bisher.
Schweizer Zucker AG
Gesteigerte Leistung
Am Standort Aarberg BE konnte die Verarbeitungsleistung in der vergangenen Woche kontinuierlich erhöht werden. Der Fremdbesatz liegt im Westen im Durchschnitt bei 4,9 Prozent und somit im Rahmen. 50 Prozent Fremdbesatz.
Einzelne Lieferungen mit sehr hohem Fremdbesatz führten aber zu Problemen. So wurden einzelne Lieferungen mit einem Fremdbesatz von über 50 Prozent gemessen. Dies führt dazu, dass die Abladeleistung teilweise deutlich reduziert sowie die Schwemmkanäle regelmässig manuell ausgeschaufelt werden mussten.