Zwischenfutter mit der Drohne säen

Erste Praxisversuche zeigen laut ökolandbau.de, dass sich Zwischenfrüchte mit einer Drohne sehr viel Zeit und Kosten sparender aussäen lassen als mit herkömmlicher Aussaattechnik.

Die Drohnensaat schont den Boden und ermöglicht auch bei Trockenheit stabile Zwischenfruchtbestände. Bei einer Drohnensaat werden das Zwischenfutter oder die Gründüngung in die noch stehende Hauptkultur gesät.

Die Drohne fliegt in vorprogrammierten Bahnen über das Feld und streut das Saatgut aus einer Höhe von etwa 3 bis 4 m in den Bestand. Voraussetzung für eine gleichmässige Saatgutverteilung ist, dass es windstill ist. Die verwendeten Agrardrohnen haben eine Streubreite von bis zu 10 m und können bis zu 40 kg Saatgut tragen. Sie säen 6 bis 8 ha pro Stunde. Trockenheit erschwert es oft, Zwischenfrüchte für Erosionsschutz und Nährstoffbindung im Spätsommer zu etablieren.

Die Drohnensaat erwies sich als Alternative, da sie eine besonders frühe Aussaat der Zwischenfrucht ermöglicht. In den Versuchen wurde im optimalen Fall etwa drei Tage vor der Getreideernte ausgesät. Das gehäckselte Getreidestroh wurde nach der Ernte gleichmässig über die eingesäte Zwischenfrucht verteilt und schuf durch Taubildung ideale Keimbedingungen für die Zwischenfruchtpflanzen. 

×

Schreibe einen Kommentar

Kommentar ist erforderlich!

Google Captcha ist erforderlich!

You have reached the limit for comments!

Das Wetter heute in

Lesershop

Hier gehts zum Lesershop

Umfrage

Geht Ihr holzen?

68.1 % Ja
17.8 % Nein
7.5 % Weiss noch nicht
6.6 % Habe keinen Wald

Teilnehmer insgesamt 667

Zur aktuellen Umfrage

Bekanntschaften

Suchen Sie Kollegen und Kolleginnen für Freizeit und Hobbies? Oder eine Lebenspartnerin oder einen Lebenspartner?