
Meteo Schweiz hat vom Bund den Auftrag, die Bevölkerung frühzeitig und zuverlässig vor Unwettern zu warnen.
Tobias Hämmer
Meteo Schweiz hat vom Bund den Auftrag, die Bevölkerung frühzeitig und zuverlässig vor Unwettern zu warnen. Jedes Jahr müssen die Meteorologen dem Bund einen Bericht zur Qualität der Warnungen im vorangehenden Jahr abliefern. Dazu wird die Vorhersage von Starkregen, Sturmwinden oder Hitzewellen der Stufen 3, 4 und 5 mit den tatsächlich gemessenen Werten verglichen. Auch muss der bewarnte Zeitraum das Ereignis zeitlich korrekt abdecken.
Wie Meteo Schweiz nun ausgewertet hat, wurden die Bundesvorgaben 2025 mit einer Falschalarmquote von 13 Prozent und einer Trefferquote von 85 Prozent erfüllt. Die Trefferquote gibt den Anteil an korrekten Warnungen wieder und muss bei mindestens 85 Prozent liegen. Bei der Falschalarmquote, dem Anteil an unnötigen Warnungen, wären maximal 30 Prozent erlaubt.