Mit Hormonen Frosttoleranz erhöhen

Einen neuen Ansatz zur Verbesserung der Frostresistenz von Pflanzen haben jetzt Forscher der Technischen Universität München (TUM) entdeckt.

Einen neuen Ansatz zur Verbesserung der Frostresistenz von Pflanzen haben jetzt Forscher der Technischen Universität München (TUM) entdeckt.

Wie diese mitteilte, konnte die Wissenschaftler gemeinsam mit Kollegen vom Helmholtz Zentrum München und der Universität Nottingham zeigen, dass die bislang vor allem als Wachstumshormone bekannten Brassinosteroide die Resistenz von Pflanzen gegenüber Frost erhöhen. So habe sich in Versuchen herausgestellt, dass Pflanzen der Art Ackerschmalwand bei zunehmender Kälte das Wachstum verringerten,wodurch ihre Überlebenschancen stiegen.

Dieser Effekt habe sich bei gentechnisch veränderten Individuen, die Brassinosteroide nicht mehr selbst herstellten oder nicht als Signal wahrnähmen, nicht eingestellt. Dadurch sei die Frostresistenz erheblich geringer ausgefallen als bei den Wildpflanzen. Aus Sicht der Forscher bieten die Ergebnisse Lösungen für Probleme als Folge von Früh- und Spätfrösten, die im Zuge der Klimawandels künftig vermehrt auftreten dürften.

Der konventionelle Weg der Züchtung resistenterer Pflanzen sei bisher nur wenig erfolgreich gewesen, weil Kälteresistenz und vermindertes Wachstumschwer zu trennen seien. Die aktuellen Forschungsergebnisse böten nun neue Möglichkeiten, beide Merkmale bei Pflanzen hervorzubringen. Auch sei es möglich, Nutzpflanzen mit Brassinosteroiden zu besprühen, um beide Wirkungen zu erzielen.

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