
Bei Gewittern können auch Nichtallergiker unter dem sogenannten Gewitterasthma, ausgelöst durch Gräserpollen, leiden.
Simon Schuhmacher
Der Frühsommer ist für Pollenallergiker keine einfache Zeit. Denn rund 70 Prozent aller Heuschnupfen-Patientinnen reagieren laut «SRF Meteo» auf Gräserpollen. Und die sind seit Mitte April in der Luft und lösen die bekannten Beschwerden wie tränende Augen, Niesen und eine laufende Nase aus.
Ein Grashalm besitze im Schnitt 4 Millionen Pollen, schreiben die Meteorologen. Für eine mittlere bis schwere allergische Reaktion brauche es nur rund 50 Gräserpollen in einem Kubikmeter Luft. Zudem kann man, so die Experten, nach einem Regen nicht immer auf eine Linderung der Symptome hoffen.
Bei Gewittern können demnach auch Nichtallergiker unter dem sogenannten Gewitterasthma, ausgelöst durch Gräserpollen, leiden. Eine höhere Luftfeuchtigkeit und ein kurzer Platzregen lassen die Pollen aufplatzen, und so entstehen kleinere allergene Pollenpartikel, die noch tiefer in die Lugen eindringen können.