
Anita Neuenschwander
Diese tritt vor allem im geschützten Anbau auf, wo sie das Mikroklima schätzt. Sie stellt im Biosteinobstbau, vor allem bei Aprikosen und Zwetschgen, eine wiederkehrende Herausforderung dar.
Das Forschungsinstitut für biologischen Landbau (Fibl) begleite das Projekt, ist auf der Plattform der Biobauern zu lesen. Auf einer Teilfläche von 2,73 Aren in einer der Obstanlagen würden heuer verschiedene Verfahren getestet, schreibt bioaktuell.ch weiter. Im Fokus stehen Zwetschgen der Sorten «Tegera» und «Cacaks Schöne» sowie Aprikosen der Sorten «Vertige» und «Harogem». Die untersuchten Bäume wurden im Herbst 2023 gepflanzt.
Ein besonderer Fokus liege auf dem Zeitpunkt der Anwendung: Die erste Neemöl-Behandlung erfolge bewusst früh, unmittelbar nach dem Schlupf der ersten Blattläuse bereits Ende April. Hintergrund sei die teilsystemische Wirkung von Neemöl. Das bedeutet, dass der Wirkstoff nach der Anwendung in die Blätter gelangt und dann von den Blattläusen beim Saugen aufgenommen wird.