Pflanzenhormone gegen Hitzefolgen

Den negativen Auswirkungen von Hitze auf die Fruchtentwicklung bei Tomaten kann mittels einer Hormonbehandlung entgegengewirkt werden. Zu diesem Schluss kommen Forscher der Technischen Universität (TU) Dresden.

Den negativen Auswirkungen von Hitze auf die Fruchtentwicklung bei Tomaten kann mittels einer Hormonbehandlung entgegengewirkt werden. Zu diesem Schluss kommen Forscher der Technischen Universität (TU) Dresden.

Wie die Hochschule in der vergangenen Woche mitteilte, untersuchten die Wissenschaftler im Rahmen eines vom deutschen Agrarministerium geförderten Projekts gemeinsam mit Kollegen aus Israel den Einfluss von hohen Temperaturen auf die Entwicklung von Tomaten. 

Dabei habe sich gezeigt, dass nicht allein die mangelnde Bewässerung negative Auswirkungen habe, sondern auch die Hitze den Stoffwechsel der Pflanzen ungünstig beeinflusse. Dabei kommt dem Pflanzenhormon Auxin den Forschern zufolge eine besondere Bedeutung zu. Experimentell sei nachgewiesen worden, dass die Substanz während der Fruchtentwicklung unter grosser Hitze abnehme. Behandle man die gestressten Pflanzen mit dem Hormon, sei eine Verbesserung der Fruchtentwicklung beobachtet worden. 

Nach Angaben der Dresdener Hochschule arbeiten die Forscher derzeit an einer gezielten Manipulation des Hormonhaushalts der Tomatenpflanzen, um die Hitzeresistenz zu verbessern. Sie versprechen sich davon eine Möglichkeit, Ernteerträge zu steigern, und das möglicherweise nicht nur bei Tomaten.

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