Bayer verliert Streit um Genmaispatente in den USA

Bayer hat in einem Patentstreit mit dem US-Chemiekonzern Dow Chemical eine Niederlage erlitten. Ein Bundesbezirks-gericht im US-Bundesstaat North Carolina sprach zwei Tochterfirmen des US-Unternehmens 5,3 Mio. Dollar Entschädigung zu, wie die Agrochemiefirma Dow AgroSciences mitteilte.

sda/Reuters |

Bayer hat in einem Patentstreit mit dem US-Chemiekonzern Dow Chemical eine Niederlage erlitten. Ein Bundesbezirks-gericht im US-Bundesstaat North Carolina sprach zwei Tochterfirmen des US-Unternehmens 5,3 Mio. Dollar Entschädigung zu, wie die Agrochemiefirma Dow AgroSciences mitteilte.

Bayer hatte nach Angaben der US-Firma 1995 gegen zwei Firmen geklagt, die inzwischen zu Dow Chemical gehören. Dabei ging es um insektenresistente Maisprodukte, die nach Auffassung des Leverkusener Konzerns dessen Biotech-Patente verletzt hat.

Die Klage von Bayer sei für nicht durchsetzbar erklärt worden, teilte der US-Konzern mit. Die Entschädigungssumme erstatte Anwaltskosten und im Zuge des Verfahrens entstandene Auslagen. Bayer will den Richterspruch genau analysieren und erwägt juristische Schritte.

Im Mittelpunkt der Auseinandersetzung stehen Biotech-Patente von Bayer zu dem Bakterium Bacillus Thuringiensis. Das Bakterium produziert ein Gift, das auf viele Insekten eine tödliche Wirkung hat. Es dient vielen Pflanzenschutzmitteln als Grundlage und spielt auch bei neueren Genmais-Sorten eine wichtige Rolle.

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