Bei Herbstgras hohe Harnstoffgehalte

Im Herbst ist der Harnstoffgehalt in der Milch laut der Liebegg AG vermehrt zu hoch und liegt über 30mg/dl Milch. Dies liegt an der Verfütterung von proteinreichem und energiearmen Herbstgras. 

Im Pansen fällt vermehrt Ammoniak an. Als Folge koten die Kühe vermehrt dünn oder sind gar von Durchfall betroffen. Kühe in der Startphase reagieren am empfindlichsten auf hohe Harnstoffgehalte. Die Leber ist mit der Ammoniak-Entgiftung beschäftigt.

Deshalb sinkt die Abwehrkraft der Kühe und sie sind anfälliger auf Infektionen wie Euterentzündungen oder Mortellaro. Der Stoffwechsel wird durch die energieaufwendige Entgiftung vermehrt belastet, die Ketosegefahr steigt. Der Harnstoffgehalt ist auch im Scheidensekret erhöht, der pH-Wert im Nährschleim der Gebärmutter tief.

Dies erschwert häufig das Anwachsen des Embryos, oder es kommt zu Umrindern und eitrigem Ausfluss. Herbstgras sollte mit energiereichen Futtermitteln wie Mais oder Getreidemischungen ergänzt werden, speziell bei Kühen in der Startphase. 

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