Den Schädling bisher im Griff

Der Maiswurzelbohrer verursacht mancherorts Milliardenschäden. In der Schweiz konnte er sich dank des Fruchtwechsels bisher nicht etablieren. Die Situation bliebe 2020 stabil.

Der Maiswurzelbohrer verursacht mancherorts Milliardenschäden. In der Schweiz konnte er sich dank des Fruchtwechsels bisher nicht etablieren. Die Situation bliebe 2020 stabil.

«Billion Dollar Bug» wird der Maiswurzelbohrer in Nordamerika auch genannt – der Milliarden-Dollar-Käfer. Der Grund sind die grossen Schäden, die der Käfer seit Jahrzehnten in Nordamerikas Maisfeldern anrichtet.

Mit Pheromonfallen wird der Schädling in der Schweiz überwacht. Über das ganze Maisanbaugebiet in der Schweiz sind die Fallen in einem Gitternetzmuster verteilt. 769 Käfer gingen dieses Jahr in die Fallen, die meisten davon im Tessin nahe der Grenze zu Italien. Das sind weniger Käfer als im Vorjahr.

Agroscope bezeichnet die Situation denn auch als stabil. Ein Grund für die im Vergleich zur EU komfortable Situation sind die rigorosen Bekämpfungsmassnahmen. Wo ein Maiswurzelbohrer gefangen wird, darf im Umkreis von 10 Kilometern um den Fallenstandort herum nicht mehr Mais auf Mais angebaut werden.

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