Mit Gülle kann in grasreichen Neusaaten der Klee gefördert werden. Beachtung ist dem Kaliumgehalt zu schenken.
Gräser beginnen ab einer Bodentemperatur von 5 Grad zu wachsen, Kräuter und Leguminosen erst bei rund 8 Grad. Da das Nachlieferungsvermögen des Bodens an Nährstoffen im Frühjahr gering ist, wirkt sich eine frühe mineralische Düngung positiv auf das Gräserwachstum aus.
Angedüngt wird am besten mit nitrathaltigen Düngern wie zum Beispiel Ammonsalpeter. Sie haben eine schnelle Wirkung unabhängig von der Temperatur. Sobald der Boden auf 5 Grad erwärmt ist, reduziert sich die Auswaschungsgefahr. In spät gesäten, grasreichen Beständen kann mit einer ersten Hofdüngergabe der Klee gefördert werden.
Hofdünger wirken erst bei höheren Bodentemperaturen, da die organisch gebundenen Nährstoffe erst mineralisiert werden müssen. Bei hoher Kaliverfügbarkeit im Boden wird die Aufnahme von Magnesium gehemmt. Tiefe Magnesiumgehalte im Grünfutter erhöhen bei Kühen das Risiko einer Weidetetanie.
Rindergülle enthält besonders viel Kalium. Deshalb sollte auf die Güllenmenge und allenfalls auf eine ergänzende Magnesiumdüngung geachtet werden.

Güllentourismus sollte verboten werden
Und gegüllt wird im alten stil in hohem bogen hinten raus das stinkt enorm, anstatt mit schläuchen die über den boden gleiten.
Aber eben die bauern haben eine starke lobby und dürfen ALLES.....
Ich möchte gerne auf Ihre Wut über die Bauernlobby antworten.
1. Warum stellen immer mehr Landwirte auf reine Güllenhaltung um? Antwort: weniger Produktionskosten.
2.Wasser trägt sehr effizient zur Reduktion der Amoniakverluste bei.
3. Ich gebe Ihnen recht. Es könnte mehr mit Schleppschlauch gefüllt werden. Ist aber teuer und steht wiederum im Wiederspruch mit den Kosten. Ich bin überzogen dass die Landwirte alles tun für die Umwelt! Problem ist der gerechte Produktepreis.
Vielleicht solltest du anfangen von Luftnahrung zu leben. Denn die Gülle ist die auch Nahrung für die Kulturen welche früher oder später auf deinem Teller landen.
Am besten zügelst du in die Stadt, z.b. Zürich Kreis 5 oder so. Dort hast du diese Probleme nicht.
Wir schauen zum Klee und den Gräsern, damit wir unsere Tiere füttern können und somit Lebensmittel für die Bevölkerung produzieren können.
Wer denkt denn an die vielen Menschen, die an diesen Güllegestank leiden?
Die Bauern, die Gülle versprühen, müssten bestraft werden.
Der Gestank hält sich lange in der Luft. Dann heisst es für mich, Fenster zu, schlaflose Zeit und Sauerstoffflasche ans Bett.
Macht endlich was dagegen!
Ihr habt Möglichkeiten!
Es muss nur mal etwas investiert werden.
Der Bund wird Euch schon unterstützen, wie mit allen anderem.
woher kommt deine Wut? Und warum brauchst du eine Sauerstoffflasche ans Bett? Was sollen wir dagegen machen, damit keine Gülle anfällt? Welche Möglichkeiten haben wir? Selbst wenn ich etwas investieren könnte oder der Bund mich unterstützen würde - meine Tiere würden trotzdem den für mich wertvollen Dünger liefern, ohne den ich meinen Betrieb nicht unabhängig von Agrarmultis führen könnte.