Hohe Mykotoxin-Belastung in Silomais gemessen

Die Forschungsanstalt Agroscope Reckenholz-Tänikon (ART) hat in einer Untersuchung einen teils hohen Gehalt der Pilzgiftstoffe Mykotoxine in als Futtermittel verwendetem Silomais gefunden.

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Die Forschungsanstalt Agroscope Reckenholz-Tänikon (ART) hat in einer Untersuchung einen teils hohen Gehalt der Pilzgiftstoffe Mykotoxine in als Futtermittel verwendetem Silomais gefunden.

Mykotoxine sind Giftstoffe, die durch den Befall von Getreide durch Fusarium-Pilze entstehen, wie ART schreibt. Die Mykotoxine können die Gesundheit von Tieren beeinträchtigen, die kontaminiertes Futter zu sich nehmen.

Die empfohlenen Richtwerte für Mykotoxine sind in den untersuchten Proben teils deutlich überschritten worden, auch wenn beim Mais auf dem Feld kein Pilzbefall sichtbar war. Die untersuchten Proben stammen aus den Kantonen Bern und Aargau.

Es handelt sich um die erste derartige Untersuchung von Silomais. Das Ziel der Studie ist es, Landwirten Empfehlungen zu geben, wie der Bildung von Mykotoxinen entgegengewirkt werden kann. Die Studie ist auf mehrere Jahre angelegt, detaillierte Empfehlungen sind erst in rund zwei Jahren zu erwarten.

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