
Zu wenig verdünnte Gülle mit dem Schleppschlauch ausgebracht kann zu Futterverunreinigung führen.
zvg
Ist der erste Silo- oder Heuschnitt vom Feld, macht eine Güllegabe Sinn, sobald das Wetter es zulässt. Laut dem Strickhof in Lindau ZH sind tiefe Temperaturen, ein möglichst bedeckter Himmel und wenig Wind ideal, um die Ammoniakverluste auf ein Minimum zu reduzieren – auch beim Güllen mit dem Schleppschlauch.
Dem Gras etwas Zeit geben
Ein kleiner Regenschauer von 5 bis 10 Millimetern in den Stunden nach dem Güllen helfe, die Nährstoffe in den Boden einzuwaschen, so die Zürcher Berater. Damit es nicht zu dicken Güllemädli kommt, raten sie, nicht unmittelbar nach dem Schnitt zu düngen.
Wenn das Gras wieder etwas in die Höhe gewachsen sei, könne insbesondere der Schleppschuh seine Vorteile ausspielen. Er drücke den Pflanzenbestand leicht auseinander und lege die Gülle direkt auf den Boden ab. Die Blätter und Halme würden so sauber bleiben. Aber nicht nur das: Bei der bodennahen Ausbringung mit Schlauch oder Schuh öffnen sich demnach grössere Ausbringfenster, optimale Bedingungen zum Güllen bestehen noch Tage nach dem Schnitt. Gerade bei intensiv genutztem Grünland mit hohen Anforderungen an die Futterqualität ist das ein Vorteil.
Etwas Wasser zugeben
Ein weiterer Rat: Verdünnte Gülle dringt besser in den Boden ein, es bleiben weniger Rückstände an den Pflanzen haften, und die Gefahr von Futterverschmutzungen und Ammoniakemissionen sinkt.
Höheres gras güllen funktioniert nur in der theorie, in fahrspuren schmiert man das gras trotzdem voll, darum nur frisch geschnittenes gras güllen!