
Wegen der warmen Temperaturen werden die Arbeiten zu später Stunde durchgeführt.
Stefan Zeller, Agro-Zeller GmbH
Seit vielen Wochen regnet es in vielen Gebieten der Schweiz viel zu wenig. Kulturen wie Gras oder Rüben wachsen nicht mehr. Von der Trockenheit betroffen ist auch der Mais. Er reift deutlich schneller ab als üblich.
Um die Qualität des Futters zu sichern, hat die Ernte teilweise bereits eingesetzt. Aufgrund der grossen Hitze werden die Arbeiten aber in die Abend- und frühen Morgenstunden verschoben. Dies deshalb, weil sich der Mais stärker erwärmt. «Dies erschwert den Gärprozess und kann die Qualität des Futters beeinträchtigen», schreibt der Zürcher Bauernverband (ZBV). Die tieferen Temperaturen schaffen bessere Voraussetzungen für eine optimale Konservierung.
Die Landwirtinnen und Landwirte seien sich des Lärms durch die Erntearbeiten und der Transporte bewusst. Der ZBV bittet die Bevölkerung um Verständnis. Die Arbeiten seien zeitlich begrenzt. «Und wo immer möglich, werden die Einsätze sorgfältig geplant, effizient durchgeführt und auf das notwendige Mass beschränkt», hält der Verband fest.