Mehr Fallen, weniger Käfer

2020 wurden an etwa gleich vielen Standorten in den Pheromonfallen Maiswurzelbohrer gefangen wie 2019.

2020 wurden an etwa gleich vielen Standorten in den Pheromonfallen Maiswurzelbohrer gefangen wie 2019.

Der Maiswurzelbohrer wird mittels Pheromonfallen überwacht. Bisher standen die etwa 160 Fallen hauptsächlich in den Maisanbaugebieten, an Orten mit früheren Käferfunden und entlang von Verkehrsachsen. 

Seit 2020 werden die Fallen laut Agroscope in einem Gitternetz-Muster über das ganze Maisanbaugebiet verteilt, weil vermehrt Maiswurzelbohrer aus dem Ausland eingeflogen sind.  2020 wurden rund 200 Fallen gestellt, dies im Vergleich zu 2019 vermehrt auf der Alpennordseite. 2020 wurden an etwa gleich vielen Standorten Maiswurzelbohrer gefangen wie 2019. Die Anzahl der gefangenen Käfer war 2020 sogar deutlich tiefer als 2019.

Werden Maiswurzelbohrer gefangen, ist der Anbau von Mais auf Mais im Umkreis von 10km um den Fallenstandort verboten. 

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