Vorsicht: Körnermais weist höhere Mykotoxin-Belastung auf

Die Körnermaisernte weist eine deutlich höhere Verbreitung des Pilzgiftstoffes Mykotoxin auf als die Vorjahresernte.

lid/blu |

Die Körnermaisernte weist eine deutlich höhere Verbreitung des Pilzgiftstoffes Mykotoxin auf als die Vorjahresernte.

Die Belastung mit dem Mykotoxin Deoxynivalenol (DON) betrug in den getesteten Proben in 40 Prozent der Fälle mehr als 1 Milligramm pro Kilo Körnermais. Im Vorjahr wurde dieser Wert nur in 11 Prozent der Fälle überschritten, wie Swiss Granum und Agroscope in einer Medienmitteilung schreiben. Fumonisin konnte in keiner der 37 analysierten Proben nachgewiesen werden, während Zearalenon in geringen Mengen fast in jeder Probe vorhanden war, heisst es weiter. Das Belastungsniveau ist vergleichbar mit demjenigen des Jahres 2010.

Bei der Verfütterung von Körnermais der inländischen Ernte 2012 sei deshalb Vorsicht geboten ist. Dies gelte besonders bei Ferkeln und präpubertären weiblichen Zuchtsauen, wenn der beigemischte Maisanteil über 50% der Gesamtration ausmache. Bei Verdacht empfehlen Swiss Granum und Agroscope, die fraglichen Chargen analysieren zu lassen.

Die DON-Richtwerte der Europäischen Kommission für Gesamtrationen liegt bei 88% Trockensubstanz für Schweine 0.9 mg DON/kg, für Rinder je nach Alter 2 bis 5 mg DON/kg und für Geflügel bei 5 mg DON/kg.

Während des Getreidewachstums kann feuchte Witterung zu Schimmelbildung führen. Die Schimmelpilze produzieren während ihrer Entwicklung verschiedene toxische Substanzen, die sogenannten Mykotoxine.

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