Weissklee und Wiesenrispengras: Schweizer Sorten auf Spitzenplätzen

Der Weissklee und das Wiesenrispengras erfüllen aus Schweizer Weiden und Mähweiden eine wichtige Rolle. Die Forschungsanstalt Agroscope hat neue Weissklee- und Wisenrispengras-Sorten getestet. Von den vier besten Neuzüchtungen des Weissklees stammen je zwei aus den USA und der Schweiz. Beim Wiesenrispengras belegen Schweizer Sorten sogar alle drei Spitzenplätze der Neuzüchtungen.

blu/lid |

Der Weissklee und das Wiesenrispengras erfüllen aus Schweizer Weiden und Mähweiden eine wichtige Rolle. Die Forschungsanstalt Agroscope hat neue Weissklee- und Wisenrispengras-Sorten getestet. Von den vier besten Neuzüchtungen des Weissklees stammen je zwei aus den USA und der Schweiz. Beim Wiesenrispengras belegen Schweizer Sorten sogar alle drei Spitzenplätze der Neuzüchtungen.

Die Forschungsanstalt Agroscope testet regelmässig Futterpflanzen unter schweizerischen Anbaubedingungen. Insgesamt wurden 20 Sorten von Weissklee und 12 Sorten des Wisenrispengrases untersucht, unter anderem auf Ertrag, Dichte und Üppigkeit des Bestandes. Beim Wiesenrispengras wurde zudem die Verdaulichkeit des Futters in die Bewertung mit einbezogen. Beim Weissklee ragten vier Neuzüchtungen heraus – zwei stammten aus den USA und zwei von Agroscope. Die Schweizer Sorten «TR 0505» und «TR 0705» wiesen dichte Beständen, hohe Erträge und überdurchschnittlicher Ausdauer auf.

Alle hätten mit dichten Beständen, hohen Erträgen und überdurchschnittlicher Ausdauer überzeugt, teilt Agroscope mit. Beim Wiesenrispengras stammen die drei besten Neuzüchtungen aus dem Hause Agroscope. «PP 0515», «PP 0425» und «Varenzo 5» sicherten sich ihre Position mit überdurchschnittlichen Werten in Ertrag, Ausdauer, Verdaulichkeit sowie Widerstandsfähigkeit gegenüber Krankheiten. Sie wiesen in den restlichen bewerteten Eigenschaften ebenfalls solide Ergebnisse aus.

Bei sämtlichen Neuzüchtungen von Agroscope läuft noch das Zulassungsverfahren. Deshalb dürfen sie noch nicht in Verkehr gebracht werden.

Der Weissklee und das Wiesenrispengras gehören zu den wichtigsten Futterpflanzen auf Weiden und Mähweiden. Dank ihrer Aus-läufer können sie sich nach Störeinwirkungen wie Verbiss oder Tritt in der Regel rasch regenerieren. Entstandene Lücken würden sich sofort schliessen, schreibt die Agroscope. Der Weissklee entwickelt sich eher langsam, aber rascher als das Wiesenrispengras. Beide Arten sind aber sehr ausdauernd.

Der Weissklee sichere so beispielsweise in den längerdauernden Klee-Gras-Mischungen den Kleeanteil, erklären die Forscher. Sowohl der Weissklee als auch das Wiesenrispengras werden mit raschwachsenden kurzlebigen Futterpflanzen zusammen angesät. Sie haben die Funktion, diese im Verlaufe der Zeit als Ertragslieferanten abzulösen.

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