Zwischenfrüchte kann man beweiden

Wenn Rinder auf Zwischenfutterflächen weiden, führt das weder zu Bodenverdichtungen noch zu Nährstoffentzug.

Wenn Rinder auf Zwischenfutterflächen weiden, führt das weder zu Bodenverdichtungen noch zu Nährstoffentzug.

Mit dem Ziel, dass der Anbau von Zwischenfrüchten in den USA mehr Anhänger findet, untersuchten Forscher des Agricultural Research Service die Effekte einer extensiven Beweidung von Zwischenfrüchten durch Rinder. Diese galt bisher aus verschiedenen Gründen als hinderlich: Durch das Abweiden würde dem Boden Stickstoff und Kohlenstoff entzogen, und die Rinder trügen zu mehr Bodenverdichtung bei und schränkten die Versorgung der Pflanzenwurzeln ein. 

Die Forscher verglichen auf Sommer- und Wintergetreideflächen, auf denen Zwischenfrüchte angebaut wurden, die Varianten Direktsaat und konventionelle Bodenbearbeitung sowie Weiden und Nicht-Weiden. Die Besatzstärke betrug ein Rind auf 4 Acres (ca. 1,6 ha). Die Ergebnisse zeigten, dass eine geringe Beweidung durch Rinder keinen signifikanten Einfluss auf den Anteil organischer Bodensubstanz oder die Bodenverdichtung hat. Allerdings betonen die Forscher laut aid.de, dass weitere Untersuchungen notwendig seien, um einen Schwellenwert für die mögliche Tierzahl pro Acre festzulegen.

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