Aufruf zum Patentierungsverbot von Pflanzen und Tieren

Die Erklärung von Bern (EvB) und Swissaid haben am Mittwoch einen Aufruf zum Patentierungsverbot von Pflanzen und Tieren lanciert. Die beiden NGOs bemängeln die juristischen Lücken in der Gewährung von Patenten, die systematisch von der Nahrungsmittelindustrie ausgenutzt würden.

sda |

Die Erklärung von Bern (EvB) und Swissaid haben am Mittwoch einen Aufruf zum Patentierungsverbot von Pflanzen und Tieren lanciert. Die beiden NGOs bemängeln die juristischen Lücken in der Gewährung von Patenten, die systematisch von der Nahrungsmittelindustrie ausgenutzt würden.

Die zugesprochenen Patente würden die Biodiversität reduzieren;  sie bestraften die Nahrungsmittelproduzenten wie auch die  Konsumenten, schreiben die NGOs am Mittwoch in einem Communiqué.

«Es ist wichtig, dass die europäischen und die schweizerischen  Gesetzgeber diesem Ausverkauf von Lebensgrundlagen ein Ende setzen»,  erklärte dazu François Meienberg von der EvB. Man müsse die  Grauzonen in der Gesetzgebung aufheben.

Die beiden NGOs zitieren weiter einen Bericht der internationalen  Kampagne «No patents on seeds», welche die EvB und Swissaid  gemeinsam mit anderen Organisationen ins Leben gerufen haben. Der  Bericht enthüllt, dass das Europäische Patentamt bis Ende 2011  nahezu 2000 Patente auf Pflanzen und 1200 Patente auf Tiere gewährt  hat.

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