
Im Rahmen des nun genehmigten Programms kann Athen bis zu 41 Millionen Euro (38,5 Millionen Franken) ausreichen.
Baywa
Die griechischen Bauern erhalten finanzielle Unterstützung für den Kauf von Düngemitteln. Für ihr staatliches Förderprogramm hat die Regierung grünes Licht aus Brüssel erhalten.
Bis zu 41 Millionen Euro bewilligt
Grundlage sind die vor dem Hintergrund des Irankriegs von der EU-Kommission erlassenen befristeten beihilferechtlichen Regelungen. Der Krisenrahmen ermöglicht es den Mitgliedstaaten unter anderem, bis zu 70 % der Mehrkosten bei Betriebsmitteln auszugleichen.
Im Rahmen des nun genehmigten Programms kann Athen bis zu 41 Millionen Euro (38,5 Millionen Franken) ausreichen. Den Angaben der Kommission zufolge sind direkte Zuschüsse vorgesehen, die 15 % der zwischen dem 15. März und dem 31. August getätigten Käufe von Düngemitteln abdecken sollen. Gedeckelt ist die Beihilfe bei 50'000 Euro (47'000 Franken) pro Empfänger.
Weitere EU-Gelder vorgesehen
Neben den Mitteln aus dem nationalen Haushalt werden die griechischen Landwirte weitere Gelder aus Brüssel erhalten. Von den insgesamt 540 Millionen Euro (507,6 Millionen Franken), die von der EU-Kommission zur Abfederung der Preiskrise bei Düngemitteln mobilisiert werden, sollen rund 20,8 Millionen Euro (19,6 Millionen Franken) nach Griechenland fliessen.
Über die Verteilung dieser Mittel ist von dort und den meisten anderen Mitgliedstaaten allerdings noch nichts bekannt. Ihre Pläne bereits vorgestellt hat die französische Regierung.