
Die Entwicklung trockenheitsresistenter Futterbau-Mischungen für die Bergregionen schreitet in fünf Kantonen voran.
Agroscope
Überzeugen sollen die Mischungen in Lagen von 1000 bis 1200 m ü. M. Die Mischungen kamen und kommen von 2023 bis 2026 in der Versuchsstation Alp- und Berglandwirtschaft der Kantone Bern, Graubünden, Tessin, Uri und Wallis zum Einsatz. 2024 und 2025 wurde im Kanton Bern im zweiten Aufwuchs ein vollständiger Niederschlagsausfall im Anbautunnel simuliert.
Ergebnis: Der Ertrag ging stark zurück, doch die trockenheitsresistenten Arten reduzierten die Verluste, sie lagen bei –30 statt –40 Prozent. Der Spitzwegerich war die Schlüsselart 2024. Das Gemeine Straussgras trug 2025 massgeblich zur Trockenheitsresistenz bei. In den anderen Kantonen bestätigen die Wiesen mit Spitzwegerich und Straussgras ihre Trockentoleranz.
Nach dem Buch Wiesenpflanzen von Walter Dietl, das an allen Schulen bekannt ist, wird Spitzwegerich von allen Weidetieren gerne gefressen! Nur so als Hinweis und Beleg dazu: In Neuseeland, einem absoluten Weideland wir Spitzwegerich viel eingesetzt, vor allem bei trockenen Bedingungen, er wird sogar als Nitrifikationshemmer akzeptiert bei Anteilen ab 20 %