Syngenta: Kein Jobabbau in CH

Beim Basler Agrochemiekonzern Syngenta dürfte das Tagesgeschäft trotz der Übernahme durch den chinesischen Staatskonzern ChemChina wie bis anhin weiterlaufen. Mit Entlassungen an den Schweizer Standorten ist nicht zu rechnen.

Beim Basler Agrochemiekonzern Syngenta dürfte das Tagesgeschäft trotz der Übernahme durch den chinesischen Staatskonzern ChemChina wie bis anhin weiterlaufen. Mit Entlassungen an den Schweizer Standorten ist nicht zu rechnen.

Auf operativer Ebene werden vorläufig keine Massnahmen ergriffen, wie Michel Demaré, Verwaltungsratspräsident von Syngenta, in einem Interview mit der Westschweizer Wirtschaftszeitung «L'Agefi» sagte.

Anfänglich wollte ChemChina die operative Führung des Betriebs erheblich umgestalten. Nun seien die Chinesen aber der Meinung, mit dem bestehenden Syngenta-Management besser zu fahren, wie Demaré erklärte.

Nichts auf Spiel setzen

Es sei nicht mit Entlassungen an den Schweizer Standorten Basel und Monthey (VS) zu rechnen. Monthey bleibe auch in Zukunft die grösste Produktionsstätte von Syngenta, versicherte Demaré.

ChemChina habe mit der Übernahme hochqualifizierten Mitarbeiter akquiriert. Es sei nicht vorstellbar, dass die Chinesen dieses Know-how mit einer Verlagerung der Produktion nach China aufs Spiel setzen wollen, führte er fort.

Derzeit wird die Übernahme noch von diversen Wettbewerbsbehörden überprüft. Syngenta rechnet mit dem Abschluss der Transaktion im ersten Halbjahr 2017.

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