51'000 ha Koka-Plantagen vernichtet

Kolumbianische Sicherheitskräfte haben im laufenden Jahr rund 51'000 Hektaren Koka-Felder vernichtet. Damit sei das selbstgesteckte Ziel für 2017 erreicht worden, sagte Verteidigungsminister Luis Carlos Villegas am Mittwoch.

Kolumbianische Sicherheitskräfte haben im laufenden Jahr rund 51'000 Hektaren Koka-Felder vernichtet. Damit sei das selbstgesteckte Ziel für 2017 erreicht worden, sagte Verteidigungsminister Luis Carlos Villegas am Mittwoch.

Im kommenden Jahr sollen 63'000 Hektaren Anbaufläche verschwinden - 40'000 Hektaren durch Zerstörung und 23'000 Hektaren durch einen freiwilligen Wechsel der Bauern zu anderen Nutzpflanzen. Im Jahr 2017 beschlagnahmten Polizei und Streitkräfte zudem 410 Tonnen Kokain, wie Villegas sagte. Im vergangenen Jahr waren es noch 362 Tonnen gewesen.

Seitdem die linke Farc-Guerilla nach dem Friedensvertrag vor einem Jahr die Waffen niedergelegt hat, drängen kriminelle Banden in deren frühere Einflusszonen vor. Die Regierung befürchtet, dass Verbrechersyndikate wie der mächtige Golf-Clan auch das lukrative Drogengeschäft übernehmen könnten.

Kolumbien ist der grösste Kokain-Produzent der Welt. Laut einem Uno-Bericht stieg die Anbaufläche für Koka-Sträucher in Kolumbien zuletzt um 52 Prozent auf 146'000 Hektaren. Daraus lassen sich jährlich bis zu 866 Tonnen Kokain gewinnen.

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