Bewässerung erhöht nicht nur die landwirtschaftlichen Erträge, sondern beeinflusst auch das Klima in Form eines kühlenden Effekts.
Die Kühlung erfolgt, weil die auf dem bewässerten Boden ankommende Sonnenenergie das Wasser verdampft, anstatt die Luft über dem Feld aufzuheizen. Dabei wirkt sich die Bewässerung stärker auf Extreme aus als auf das mittlere Klima. Dies, weil Landwirte dann bewässern, wenn es heiss und trocken ist, und weil die Weltregionen, in denen Menschen bewässern, jene sind, in denen Temperaturschwankungen von der Wassermenge im Boden abhängen.