D: Salat aus der Kläranlage

Knackiger Salat, bewässert und gedüngt mit aufbereitetem Abwasser – und so Ressourcen wie Wasser, Nährstoffe und Flächen effizient nutzen: Das ist die Idee hinter dem Projekt HypoWave der Universität Hohenheim (D).

Knackiger Salat, bewässert und gedüngt mit aufbereitetem Abwasser – und so Ressourcen wie Wasser, Nährstoffe und Flächen effizient nutzen: Das ist die Idee hinter dem Projekt HypoWave der Universität Hohenheim (D).

Dass sie funktioniert, hat die Pilotanlage des Forschungsteams auf dem Gelände einer Kläranlage bewiesen. Kernstück der Anlage war ein System, bei dem Pflanzen ohne Erde in einer Nährlösung gezogen werden. Während im ersten Jahr noch ein permanenter Durchfluss durch die Rohre erfolgte, experimentierte das Forschungsteam 2018 mit einem Kreislauf-System.

Nitrat-Sensoren überwachten dabei kontinuierlich den Stickstoff-Gehalt, der im behandelten Abwasser zum weitaus grössten Teil als Nitrat vorliegt. Sank dieser auf weniger als 10mg/l Nitratstickstoff, wurde das Wasser erneuert. Damit gelang nicht nur eine Produktion auf hohem Niveau, sondern die Forscher konnten auch das vorbehandelte Abwasser an Nährstoffen stark verarmen lassen. Sie erreichen damit Werte, die es erlauben, das Abwasser direkt in natürliche Fliessgewässer einzuleiten. Stickstoff und Phosphor konnten sie viel weitreichender aus dem Abwasser entfernen als ein konventionelles Klärwerk.


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