Viel Wasser und kaum Kalorien: Gurken sind ein leicht bekömmlicher Genuss. Die Schweizer Saison dauert von April bis Oktober.
Auf der Rangliste der meistkonsumierten Gemüse belegten Salatgurken im letzten Jahr hinter Melonen und Zwiebeln den siebten Rang. Pro Kopf wurden 2013 in der Schweiz 3,29 kg konsumiert. Die zu den Kürbisgewächsen gehörende Salatgurke besteht zu 96 Prozent aus Wasser und enthält lediglich 13 Kilokalorien pro 100 Gramm. Das macht sie zum energieärmsten Gemüse.
Auch bei der Medizin eingesetzt
Und dank den wertvollen Mineralien wie Kalium, Kupfer und Jod sowie diversen Vitaminen ist die länglich-schlanke Salatgurke überdies gesund. Weil diese Inhaltsstoffe meist unter oder in der dunkelgrünen Schale stecken, empfiehlt es sich, die Gurken nicht zu schälen, sondern sie gründlich zu waschen.
In dünne Scheiben geschnitten, ergeben Gurken einen leichten und bekömmlichen Salat. Sie sind aber nicht nur roh ein Genuss, Gurken schmecken auch gekocht, gedünstet oder zu Saft verarbeitet vorzüglich. Salatgurken finden nicht nur in der Küche Verwendung. Auch für medizinische und kosmetische Zwecke werden sie eingesetzt. Denn von ihren Inhaltsstoffen geht eine vitalisierende und straffende Wirkung aus.
Liebt die Wärme
Auf die Haut gelegt, versorgen Gurkenscheiben die Haut mit Feuchtigkeit. Die ursprünglich aus Indien stammende Gurke, die im Mittelmeerraum bereits in der Antike angebaut wurde, ist ein wärmeliebendes Gemüse. Zum Gedeihen braucht sie zudem gut gedüngte, humusreiche Böden sowie genügend Wasser.
Tipp
Gurken sind kälteempfindlich. Aus diesem Grund sollten sie nicht unter 12° Celsius gelagert werden, sonst werden sie innen weich, aussen fleckig und beginnen zu faulen. Um ein Nachreifen zu verhindern, sollten Gurken zudem nicht neben Ethylen abgebenden Früchten gelagert werden.
Knapp die Hälfte aus dem Inland
Gurken gibt es zwar das ganze Jahr über in den Läden zu kaufen. Aus einheimischer Produktion stammen sie ca. von April bis Oktober. Von den 26'434 Tonnen, die 2013 über die Ladentische gingen, kamen 11'478 Tonnen aus der Schweiz.