Fäkalbakterien in Süssmost – Behörden handeln

Das hört sich nicht appetitlich an. Das Thurgauer Kantonslabor hat in Most Fäkalbakterien gefunden. Mit einem Merkblatt sollen die Produzenten auf die Problematik aufmerksam gemacht werden.

Das hört sich nicht appetitlich an. Das Thurgauer Kantonslabor hat in Most Fäkalbakterien gefunden. Mit einem Merkblatt sollen die Produzenten auf die Problematik aufmerksam gemacht werden.

Das dürfte den einen oder anderen Konsumenten nicht animieren: Die Darmbakterien E. coli wurde wiederholt in unpasteurisierten Süssmost nachgewiesen, wie das Thurgauer Kantonslabor in einem Rundschreiben an die Kundenmoster festhält. „Es droht die Gefahr
verschiedener Krankheiten, die durch Kot übertragen werden, wie die Erkrankung durch EHEC, Salmonellen etc.“, warnt das Kantonslabor. „Mehr als die Hälfte der Proben enthielten E. coli ein unnötiges Risiko“, sagt Kantonschemiker Christoph Spinner gegenüber „20min“. Der Verschmutzung deute auf eine fäkale Verunreinigung hin.

Die Chemiker wollen nun in Zusammenarbeit mit dem BBZ Arenenberg ein Merkblatt erarbeiten. Urs Müller vom Fachteam Obstbau rät den Bauern, für unpasteurisierten Most das Obst direkt vom Baum zu pflücken. So könne eine Verunreinigung mit Kuhkot vermieden werden. Zudem sollen die Pflücker regelmässig die Hände waschen.

Kundenmoster Paul Bär erklärt gegenüber „20min“, dass sich noch nie jemand bei ihm beschwert habe. Immerhin produziert er jährlich 20'000 Liter Most. Auf Wunsch tötet er aber mit die Bakterien mit schwefligen Säuren ab.

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