Forscher entwickeln Aromarad für Schweizer Äpfel

Experten der Forschungsanstalt Agroscope Changins-Wädenswil (ACW) haben ein Aromarad für Äpfel entwickelt. Es soll Fachleuten und Konsumenten ermöglichen, die Aromen der über 1000 Apfelsorten der Schweiz genauer als bisher zu beschreiben.

sda |

Experten der Forschungsanstalt Agroscope Changins-Wädenswil (ACW) haben ein Aromarad für Äpfel entwickelt. Es soll Fachleuten und Konsumenten ermöglichen, die Aromen der über 1000 Apfelsorten der Schweiz genauer als bisher zu beschreiben.

Heute werden Äpfel im Laden im besten Fall mit Eigenschaften wie «süss» und «knackig» angepriesen. Wie die ACW am Montag mitteilte, können nun dank des neuen Aromarads Produzenten und Vermarkter die verschiedenen Apfelsorten weit treffender beschreiben - und dem Konsumenten so die Wahl erleichtern.

Das Aromarad für Äpfel funktioniert laut der Mitteilung ähnlich wie dasjenige, das Weinkenner schon seit Jahren kennen. Wichtig für die Beschreibung sind der Geschmack, die Textur und natürlich die einzelnen Aromenfamilien wie fruchtig, würzig oder laktisch (nach Milch, Butter oder Käse schmeckend).

Eine schnelle Orientierung bietet die Bebilderung im Innern des Aromarads. Apfelsorten haben die unterschiedlichsten Aromen. Einige können sogar nach Anis schmecken, wie die ACW schreibt.

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