Für den Biogemüsebau fehlen zunehmend Sorten

Martin Koller warnt: Für den Bioanbau fehlen zunehmend neue, hitzeresistente Sorten.

sum |

Das Forschungsinstitut für biologischen Landbau (Fibl) zitiert in einem Interview auf bioaktuell.ch Martin Koller, Geschäftsleiter der Innoplattform Bio. Diese ist in Produzentenhand und konzentriert sich auf den Biogemüse- und den Biokartoffelbau.

Laut der Einschätzung von Martin Koller ist die Regionalität aus Marktsicht und bei den Grossverteilern oft nicht das primäre Kriterium. Entscheidend für die Produzenten sei, dass sie zum richtigen Zeitpunkt die passende Sorte einsetzen würden. Doch die zunehmend heissen Sommer würden die Auswahl einschränken: «Wir müssen kontinuierlich neue Resistenzen und geeignete Sorten einsetzen, um über alle Anbauzeiten und Klimaregionen hinweg produzieren zu können. Bei Rüebli brauchen wir beispielsweise mehrere Sorten, um die ganze Saison über verlässlich ernten zu können.» Leider gebe es nicht genügend dieser Sorten, so Martin Koller. In vielen Kulturen würden kaum noch neue Züchtungen für Bio auf den Markt kommen. sum

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