Grosse Apfelernte fordert Branche

Die Ernte der frühen Apfelsorten hat begonnen. Es wird eine Herausforderung werden, die grosse Ernte zu vermarkten.

Die Ernte der frühen Apfelsorten hat begonnen. Es wird eine Herausforderung werden, die grosse Ernte zu vermarkten.

Mit geschätzten 152'600 Tonnen wird die diesjährige Apfelernte gross ausfallen. Die hohen Erträge sind für die Produzenten an sich erfreulich, können aber auch den Markt stören. Trotz einer unterdurchschnittlichen Ernte 2013 sind zudem immer noch Schweizer Äpfel am Lager.

«Es wird eine Herausforderung sein, die Vermarktung mit Gewinn bringenden Preisen sicherzustellen», sagt Georg Bregy, Direktor des Schweizer Obstverbandes (SOV). Wichtig sei, dass nur die schönsten Äpfel in den Tafelkanal geliefert würden. Durch eine gute Qualität der Lagerware werde der Konsum gefördert. «Die überschüssigen Äpfel müssen vermostet werden, worunter natürlich die Wertschöpfung des Produzenten leidet», bedauert Bregy. Die Produzenten würden in den nächsten Wochen darüber informiert, wie gepflückt werden soll.

Auffallend ist, dass das Sortenspektrum immer breiter wird. Die Clubsorten Scifresh (Jazz) und Milwa (Diwa, Junami) legten in den letzten Jahren deutlich an Menge zu. Bregy rechnet jedoch nicht damit, dass diese Mengen weiter ansteigen: «Diese Clubsorten sind zum Teil noch junge Anlagen, die erst jetzt den Vollertrag liefern. Meiner Meinung nach wird sich deren Erntemenge bald stabilisieren.» Die ehemals wichtige Sorte Maigold verliert weiter an Bedeutung.

Mit 25'110 Tonne wird auch die Birnenernte 2014 als gross eingeschätzt. Auch hier wird die Vermarktung herausfordernd.

Das Wetter heute in

Lesershop

Hier gehts zum Lesershop

Umfrage

Blauzunge: Impft Ihr Eure Tiere?

59.3 % Ja
29.6 % Nein
11.1 % Weiss noch nicht

Teilnehmer insgesamt 27

Zur aktuellen Umfrage

Bekanntschaften

Suchen Sie Kollegen und Kolleginnen für Freizeit und Hobbies? Oder eine Lebenspartnerin oder einen Lebenspartner?