Israel erlaubt Cannabis-Export

Rund 35'000 Patienten in Israel lassen sich mit medizinischem Cannabis behandeln. Nun will das Land solche Produkte auch exportieren - die Regierung erlaubte das am Sonntag.

Rund 35'000 Patienten in Israel lassen sich mit medizinischem Cannabis behandeln. Nun will das Land solche Produkte auch exportieren - die Regierung erlaubte das am Sonntag.

Laut Gesundheitsministerium sollen die Hersteller binnen sechs bis neun Monaten die Freigabe zum Export erhalten. Israel erhofft sich nach Medienberichten zusätzliche Steuereinnahmen von einer Milliarde Schekel (umgerechnet rund 270 Millionen Franken).

Der Handel mit legalem Cannabis boomt: Nach Einschätzung des US-Marktforschungsunternehmens BDS Analytics könnte der globale Umsatz im legalen Cannabismarkt von umgerechnet mehr als elf Milliarden Franken im vergangenen Jahr auf gut 31 Milliarden Franken im Jahr 2022 steigen. 

Die beiden Wirkstoffe THC und CBD können Schmerzen lindern und Entzündungen hemmen. Israel ist ein Vorreiter bei der Forschung zu Cannabis.

Derzeit werden in Israel laut Gesundheitsministerium rund 18 Tonnen Cannabis jährlich für medizinische Zwecke produziert. Man sei bereit für mehr, sagte Dadi Segal, CEO des Pharmaunternehmens Panaxia, eine von rund 70 Firmen auf dem inländischen Markt.

Auch im Forschungsbereich will sich Israel einen Vorsprung sichern: 200 klinische Studien laufen laut Gesundheitsministerium derzeit in der Cannabis-Forschung.

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