In der Schweiz beginnt die Kirschenernte. Die Produzentinnen und Produzenten rechnen mit einer Ernte von rund 1’700 Tonnen. Der Schweizer Obstverband startete am Montag eine neue Kampagne unter dem Motto «Aber s›Beschte chunnt no».
Die Kischenbauern bangten Anfang April um ihre Ernte, als die Temperaturen auf minus sechs Grad sanken. Nun sei die Alarmstimmung verflogen, schreibt der Obstverband. Die Ernte beginn aber zwei Wochen später als gewöhnlich. Die Saison der einheimischen Kirschen dauert nur etwa acht Wochen bis Ende August.
Mit ihrer neuen Kampagne wollen die Obstproduzenten zeigen, dass es sich lohnt, auf die einheimischen Früchte zu warten. «Sie sind natürlich, saisonal, gesund und gut», schreibt der Verband. Das schütze auch die Umwelt, fördere die Biodiversität, erhalte Traditionen und schaffe nicht zuletzt Arbeitsplätze.
