Die Natur bietet viele Dienstleistungen für die Landwirtschaft wie Bestäubung oder Schädlingsregulierung. Laut einer Studie mit Agroscope-Beteiligung muss der Mensch für eine möglichst grosse Biodiversität sorgen, um sich diese nachhaltig zu sichern.
Die positiven Effekte der natürlichen Dienstleister fallen umso grösser aus, je höher die Artenvielfalt und je kleinstrukturierter die Agrarlandschaft gestaltet ist. Wo dagegen riesige, monoton bepflanzte Flächen vorherrschen, sind Vielfalt und Menge der nützlichen Lebewesen deutlich verringert.
Und das wirkt sich am Ende negativ auf die landwirtschaftlichen Erträge aus. Die Forscher haben 89 Studien ausgewertet, in denen der Zusammenhang zwischen Landnutzung, Biodiversität und den Dienstleistungen der Ökosysteme für die Landwirtschaft erforscht wurde.
Die Studien fanden an fast 1500 Standorten weltweit statt – von Maisäckern in den USA über Rapsfelder in Südschweden, Kaffeeplantagen in Indien bis hin zu Weizenfeldern in der Schweiz.