Mit «Stadt-Tomaten» auf Missstände hinweisen

Der Zugang zu Saatgut werde immer stärker limitiert, die Grundlage unserer Ernährung liege in den Händen von wenigen Saatgutmultis. Darauf will die Stiftung Pro Specie Rara aufmerksam machen – mit dem Projekt «Stadt-Tomaten».

Der Zugang zu Saatgut werde immer stärker limitiert, die Grundlage unserer Ernährung liege in den Händen von wenigen Saatgutmultis. Darauf will die Stiftung Pro Specie Rara aufmerksam machen – mit dem Projekt «Stadt-Tomaten».

Die Stiftung Pro Specie Rara will die Bevölkerung für die Sortenvielfalt bei Tomaten sensibilisieren. Wer sich vom 3. März bis zum 6. April auf www.stadt-tomaten.ch registriert, kann eine Sorte aussuchen und kostenlos ein Samenpäckchen bestellen (so lange Vorrat).

Besteller sollen die Tomaten nicht nur grossziehen und im Sommer die Früchte geniessen, sondern sie sollen auch die Samen ernten und diese im kommenden Jahr wieder anbauen, heisst es in einer Mitteilung. Dass man Tomaten oder Gemüse im Allgemeinen selber vermehren könne, sei heute nicht mehr selbstverständlich.

Das liege daran, dass die grossen Saatgutfirmen primär Hybridsorten auf den Markt brächten und damit die Produzenten abhängig machen würden. Die Saatgutfirmen hätten so die Gewissheit, dass Jahr für Jahr neues Saatgut gekauft werden müsse.

Das Wetter heute in

Lesershop

Hier gehts zum Lesershop

Umfrage

Blauzunge: Impft Ihr Eure Tiere?

59.3 % Ja
29.6 % Nein
11.1 % Weiss noch nicht

Teilnehmer insgesamt 27

Zur aktuellen Umfrage

Bekanntschaften

Suchen Sie Kollegen und Kolleginnen für Freizeit und Hobbies? Oder eine Lebenspartnerin oder einen Lebenspartner?