Das deutsche Forschungszentrum Laimburg hat laut fruchtportal.de 22 Apfelsorten auf ihre gesundheitsfördernden Inhaltsstoffe, konkret auf Polyphenole und Antioxidantien, untersucht.
Alle Äpfel sind am gleichen Standort gewachsen. Bei fünf davon handelt es sich um alte Sorten, 12 sind aktuell auf dem Markt verfügbar, fünf sind rotfleischige Sorten. Polyphenole sind natürliche Verbindungen, etwa Farbstoffe, Geschmacksstoffe oder Gerbstoffe.
Ihnen wird eine entzündungshemmende oder krebsvorbeugende Wirkung zugeschrieben; sie sollen Körperzellen vor freien Radikalen schützen, die Zelloxidation verlangsamen und Fettablagerungen in den Blutgefässen vermindern können. Antioxidantien sind chemische Verbindungen, die vor oxidativem Stress schützen, der in Zusammenhang mit dem Altern und der Entstehung einiger Krankheiten gebracht wird.
Unter den untersuchten Apfelsorten haben sich einige rotfleischige Sorten als besonders vielversprechend herausgestellt, da sie besonders reich an Polyphenolen sind – speziell in der Schale. Diese Sorten könnten sich laut der Studie zu neuen «funktionellen Lebensmitteln», zu Superfood, entwickeln. Die Konzentration an polyphenolischen Verbindungen schwankt bei kommerziellen und rotfleischigen Sorten aber deutlich stärker als die bei alten Sorten.

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