Rumänien startet „Tomaten-Programm“

Das rumänische Landwirtschaftsministerium will die Eigenversorgung des Landes mit Tomaten steigern und stellt für ein entsprechendes Programm einen Betrag von 40 Mio. Euro (43.2 Mio. Fr.) pro Jahr bereit.

AgE |

Das rumänische Landwirtschaftsministerium will die Eigenversorgung des Landes mit Tomaten steigern und stellt für ein entsprechendes Programm einen Betrag von 40 Mio. Euro (43.2 Mio. Fr.) pro Jahr bereit.

Bislang werden in dem Balkanstaat nach Behördenangaben jährlich rund 35 Mio. Euro aufgewendet, um 50'000 t Tomaten zu importieren. Im Gegenzug werden nur rund 3 000 t im Wert von 2 Mio. Euro exportiert. Dabei ist die Landwirtschaft Rumäniens nach Expertenmeinung in klimatischer Hinsicht für die Gemüseproduktion und insbesondere für den Anbau von Tomaten prädestiniert.

Deshalb soll sich die Aussenhandelsbilanz bei dem Gemüse durch das in diesem Jahr startende „Tomaten-Programm“ ändern, das zunächst auf acht Jahre angelegt ist. Dem Bukarester Agrarminister Petre Daea zufolge ist eine Ausweitung der Produktion unter anderem auf Unterglasflächen sowie auf Freilandflächen in Gebieten mit einem günstigen Mikroklima vorgesehen.

Die Betreiber solcher Anlagen müssten allerdings verschiedene Auflagen erfüllen. So sei unter anderem eine Betriebsgrösse von mindestens 1'000 m² Fläche vorzuweisen. Ausserdem seien bestimmte Verkaufsverpflichtungen zu akzeptieren. Im Gegenzug erhielten die Anbauer Fördermittel von umgerechnet rund 3'000 Euro jährlich, so Daea. Der Pro-Kopf Verbrauch an Tomaten beläuft sich in Rumänien im Schnitt auf 31 kg pro Jahr.

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