Die sanfte Zwiebel

Schalotten und Zwiebeln sind sich auf den ersten Blick sehr ähnlich. Trotzdem haben die beiden Laucharten jeweils einen eigenen Charakter.

Die Schalotte kann roh oder gekocht gegessen werden. Sie passt sehr gut zu Salatsaucen, aber auch für Eintöpfe und zu Fleisch- oder Fischgerichten ist sie bestens geeignet. Dabei haben Schalotten – auch Edelzwiebeln oder Eschalotten genannt – einen feineren, süsseren Geschmack als die «normale» Zwiebel.

Perfekt also für Gerichte, bei denen der Geschmack etwas dezenter sein soll. Die jungen Blätter der Schalotte können zudem wie Schnittlauch verwendet werden.

Botanisch gesehen gehören Schalotten zur gleichen Art wie die Zwiebeln, sie gehören zu den Amaryllisgewächsen. Äusserlich zeigen sich die Unterschiede zwischen Schalotte und Zwiebel in Grösse und Form. Schalotten sind kleiner und eher länglich. Bei der Schalotte bilden sich ausserdem rund um die Hauptzwiebel mehrere kleine Zwiebeln. Das wird gut sichtbar, wenn das Lauchgewächs aufgeschnitten wird.

Die Schalotten sind recht hart im Nehmen und ertragen Temperaturen bis zu -8 Grad Celsius. Das ursprünglich aus Mittelasien stammende Gemüse – die genaue Herkunft ist nicht bekannt – hat in der Schweiz von Juli bis Mai Saison, also praktisch das ganze Jahr über. In der Schweiz werden auf rund 53 Hektaren knapp 1’600 Tonnen Schalotten geerntet, weitere rund 1’000 Tonnen werden importiert.

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