Sie hat jetzt Saison

Was ist unten weiss und oben lila? Richtig, die Herbstrübe, auch bekannt als «Räbe», weisse Rübe, Ackerrübe, Wasserrübe oder Stoppelrübe. Aus ihr lassen sich nicht nur wunderbar Räbeliechtli schnitzen, sondern auch schmackhafte und gesunde Herbst-Winter-Gerichte zubereiten.

Das Wurzelgemüse ist reich an Vitaminen sowie Kalium, Kalzium und Eisen. Das ist genau das, was wir im Herbst brauchen, um das Immunsystem kräftig anzukurbeln. In der Schweiz gehörten Herbstrüben zu den Grundnahrungsmitteln bis ins Mittelalter. Später wurden sie durch die Kartoffeln verdrängt.

Gut für das Darm-Mikrobiom

Ein bekanntes traditionelles Gericht, ist der Räbebappe, eine Art Kartoffelstock aus Räben, Kartoffeln und Milch. Dieses wird zur Erntezeit im Spätherbst aufgetischt.Die bekannteste Zubereitungsform sind wohl die Sauerrüben. Wobei hier die Räben, gleich wie Sauerkraut, fermentiert werden. Durch Salzzugabe setzt eine Milchsäuregärung ein. Fermentierte Produkte wirken sich positiv auf das Darm-Mikrobiom aus.

Saison von November bis Februar

Die würzige Knolle eignet sich zudem bestens für  Schmorgerichte, Suppen oder als Ofengemüse . Roh sind die Herbstrüben eher schwerverdaulich.Herbstrüben haben von November bis Februar Saison und lassen sich gut im Keller oder in Kühlen Räumen lagern.

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